28. September 2021 | von Hans Niederhuber

Nachdem die 47. Auflage des Marathons um ein Jahr verschoben werden musste, hieß es dieses Jahr wieder "Berlin, Berlin, wir laufen durch Berlin", einer der Slogans des 47. Berlin Marathons.

Der größte Marathon Deutschlands war coronabedingt auf 25.000 Startern aus rund 100 Nationen begrentzt, gehört zu den legendären World Marathon Majors. Die Strecke führt vom Start auf der Straße des 17. Juni, am Tiergarten und dem Reichstag vorbei in die Friedrichsstraße, nach Kreuzberg und Schöneberg, über Zehlendorf, dem Kurfürstendamm und dem Alexanderplatz durch das Brandenburger Tor ins Ziel.
Pünktlich um 9:15 Uhr schickte der Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller die Athleten durch Berlin. Am wärmsten Tag der Woche, jedoch bei guten Laufbedingungen siegte der Äthiopier Adola Guye bei seinem ersten Marathon in 2:05:45 Std. Sein Landsmann und lange Führende Keninsa Bekele musste seinem Anfangstempo und der Hitze Tribut zollen und wurde Dritter in 2:06:47 Std.. Schnellste Frau war ebenfalls eine Äthiopierin mit Gotytom Gebreslase in 2:20:09 Std., vor zwei weiteren Landsfrauen aus Äthiopien. Die beste deutsche Läuferin war Rabea Schöneborn aus Berlin, die in 2:28:49 Std. ins Ziel kam. Bester deutscher Läufer wurde Philipp Pflieger, der in guten 2:15:01 Std. das Ziel erreichte.

Philipp Moll unter 3 Stunden

An den allseits bekannten Berliner Sehenswürdigkeiten liefen auch sechs Läuferinnen und Läufer des TSV Nördlingen (LG Donau-Ries) vorbei, ohne sie jedoch genauer wahrzunehmen, durch das Brandenburger Tor über die Ziellinie: Philipp Moll in 2:56:32 Std. (persönliche Bestzeit), Dorothea Gaudernack begleitete einen guten Freund bei seinem Marathonlauf ohne Ambitionen auf eine bestimmte Zeit, Hans Niederhuber und Bernhard Satzenhofer begleiteten Christina Satzenhofer bei ihrem zweiten Marathon erfolgreich ins Ziel. Thomas Jakob erreichte ebenfalls erfolgreich das Brandenburger Tor. Bernhard Satzenhofer und Thomas Jakob waren bereits zum 16, bzw. 18 Mal in Berlin dabei und erhielten deshalb einen garantierten Startplatz für den begehrten Berlinmarathon mit immer der gleichen Startnummer.

Für einige der Nördlinger Läufer ist der Berlinmarathon schon fast eine Pflichtveranstalltung und ist schon für das nächste Jahr fest eingeplant.
 
Auf dem Foto vor dem Brandenburger Tor von links: Hans Niederhuber, Philipp Moll, Dorothea Gaudernack, Bernhard und Christina Satzenhofer und Thomas Jakob. (Foto: Hans Niederhuber)