21. April 2026                 von Hans Niederhuber                

24. Spreewaldmarathon, 8 Rieser im Spreewald,


Vom Donnerstagnachmittag bis Sonntagabend war die ganze Region um Burg, Lübbenau, Goyatz und Straupitz im Spreewald im Ausnahmezustand. Während diesen 4 Tagen traten rund 15.000 Sportler in 7 verschiedenen Diziplinen mit mehreren unterschiedlichen Distanzen zum Wettkampf an. Mehrere Wanderungen, Lauf- und Walkingstrecken standen auf dem Programm, ebenso wie Rad- und Kanuwettkämpfe, bzw. in Kombination, sowie Skaating, Paddelboot und Stand Up Paddling. Auf den Wettergott konnten sich die Veranstallter verlassen, bis zum Zieleinlauf der letzten Athleten am Sonntagnachmittag waren die Bedingungen ideal.

Im Zeichen der Gurke. Die ganzen 4 Tagen standen im Zeichen der Gurke. Am Start hieß es dann "auf die Gurke fertig los".
So gab es auch im Ziel für alle Finisher als Medailie eine Gurke in Gold, Silber, Bronze, Blau, Flieder oder in Grün.
Für Maria Dotzauer, Eva und Bernhard Satzenhofer und Hans Niederhuber ging es gleich am Donnerstag Spätnachmittag auf die erste Wanderung von Goyatz, dem Schwielochsee entlang zur Raststelle und anschließend mit dem Kahn auf dem Schwielochsee zurück. Schon war die erste Gurke gesichert.
Für die vier war am Freitag der nächste Start um 10 Uhr in Lübbenau mit der Wanderung durch den urigen Spreewald zur beliebten Ausflugsgaststätte Wotschofska und wieder zurück und schon war die zweite Gurke erwandert. Für Freitag Nachmittag hatten sich die Vier noch zur Sagenwanderung auf den Weg gemacht. Durch die Führung von zwei sorbischen Gymnasiastinnen wurden mehrere Sagengestallten der Wandergruppe vorgestellt, wie der Schlangenkönig, der Teufel und der Wassermann. Nach diesem ereignisreichen Tag waren schon drei "Gurken" am Mann, bzw. an der Frau.
110 Kilomer auf dem Rad. Susanne und Karl Oßwald nahmen am Samstag erfolgreich an der 110 Kilometer langen Radtour von Lübbenau aus teil.
Marathon als Höhepunkt. Am Sonntag früh stand dann in Burg der Höhepunkt des Wochenendes auf dem Programm, nämlich die Laufveranstalltungen von 0,5 Kilometer für Kinder bis zum Marathon, sowie der Run and Bike Wettkampf.
Den Marathon gewann Daniel Greiner vom SV Sömmerda in 2:42:09 Stunden; schnellste Frau war Emely Josephine Günther von den Dresdner Palaisteichgazellen in 3:11:10 Stunden. Unter den fast 600 angemeldeteten Teilnehmern und 421 Finishern waren vom TSV Nördlingen auch 3 Athleten am Start, die wie folgt das Ziel erreichten. Selina Graf (12. W20) und Hans Niederhuber (4. M65) gemeinsam in 4:20:02 Stunden und Bernhard Satzenhofer (6. M65) in 4:43:09 Stunden. Der Marathon führte über unzählige Brücken der Spreearme, insbesondere aber über sieben Brücken mit jeweils rund 15 Stufen. Zu erwähnen ist noch die üppige Verpflegung an der Strecke mit rund 150 verschiedenen Angeboten, natürlich der Gegend geschuldet sehr "gurkenlastig". Für diese Leistung erhielten die drei noch eine weitere "Gurkenmedailie" und dieses mal in Gold.
10 Kilometerstrecke. Karl Oßwald erreichte bei der Zehnkilometerstrecke das Ziel als 73. von 807 Finishern in 48:42 Minuten als Dritter seiner Altersklasse. Susanne Oßwald walkte diese Distanz und kam nach 1:29:07 Stunden nach Burg zurück. Weitere Ergebnisse unter https://lausitz-timing.de/index2026.php?link=spreewaldmarathon26
Ein unvergessliches Wochenende mit hervorragender Organisation mit den rund 550 Helfern das man nur weiterempfehlen kann. 
 
Auf dem Foto kurz vor dem Start von links Hans Niederhuber, Susanne Oßwald, Karl Oßwald, Bernhard Satzenhofer und Selina Graf. (Foto: Hans Niederhuber)